Du kannst dir Gesichter aus der Vergangenheit augenblicklich merken, vergisst aber neue Vokabeln oft schon nach ein paar Stunden. Das Geheimnis liegt darin, wie dein Gehirn Informationen verarbeitet: Bilder erzeugen die stärksten und dauerhaftesten Erinnerungen. Die KI-gestützten, visuellen Lernkarten von Babbly nutzen diese natürliche Superkraft, indem sie Wörter direkt mit mentalen Bildern verknüpfen. Siehst du perro, hast du sofort einen Hund vor Augen – ohne Übersetzung im Kopf. So baust du ein bildbasiertes Wörterbuch auf, das mit Lichtgeschwindigkeit funktioniert.
Hier ist eine erstaunliche Tatsache: Dein Gehirn verarbeitet visuelle Informationen zehnmal schneller als Text. Während du noch das Wort Elefant liest, hat dein Gehirn ein Bild davon schon erkannt, eingeordnet und verstanden.
Das ist kein Zufall – das ist die Evolution. Millionen Jahre lang hing das Überleben der Menschen davon ab, visuelle Muster in Sekundenbruchteilen zu erfassen: Verbirgt sich im raschelnden Busch ein Raubtier? Sind diese Beeren essbar? Deine visuelle Wahrnehmung wurde blitzschnell und unglaublich zuverlässig.
Die Zahlen sprechen für sich:
Im Jahr 1971 entdeckte der Psychologe Allan Paivio etwas, das unser Verständnis von Erinnerung nachhaltig verändert hat. Seine Dual-Coding Theory zeigte: Dein Gehirn verfügt nicht nur über ein, sondern über zwei getrennte, aber miteinander verbundene Netzwerke:
Das verbale System:
Das visuelle System:
Und jetzt kommt’s: Wenn du mit beiden Systemen gleichzeitig lernst, legt dein Gehirn zwei verschiedene Wege zur gleichen Information an. Es ist, als gäbe es eine Ausweichstraße: Falls die eine blockiert ist, erreichst du dein Ziel trotzdem.
Wie Erinnerungen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis wandern, erklärt, warum visuelles Lernen so wirkungsvoll ist.
Kurzzeitgedächtnis (Arbeitsgedächtnis):
Langzeitgedächtnis:
Der Übertragungsprozess: Forschungen zeigen, dass Informationen, die sowohl visuell als auch verbal einstudiert werden, 3- bis 5-mal wahrscheinlicher vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis übergehen. Deshalb bleiben dir Filmszenen besser im Kopf als Buchkapitel – und ein einziges Foto kann dich sofort in einen Moment von vor Jahren zurückversetzen.
Die meisten Lernmethoden führen dich auf einen langsamen und umständlichen Weg:
Spanisches Wort → deutsche Übersetzung → mentales Bild → Verstehen
„perro“ → „Hund“ → 🐕 → Verstehen
Dieses dreistufige Verfahren wirkt zwar logisch, hat aber große Nachteile:
Babbly geht den direkten Weg – ohne Umweg über Übersetzungen:
Spanisches Wort → Bild → direktes Verstehen
„perro“ → 🐕 → sofortiges Verstehen
Dieser direkte Ansatz bietet klare Vorteile:
Beispiel 1: „Brot“ vs. „pan“
Beispiel 2: „Blau“ vs. „azul“
Forschung zeigt immer wieder: Menschen erinnern sich an 83 % der gesehenen Bilder – auch, wenn sie sie nur kurz sehen. Im Vergleich dazu bleiben nach drei Tagen nur 10 % reiner Textinformationen erhalten.
Schüler, die mit Bildern und Text lernen, schneiden 89 % besser ab als reine Textlerner. Das ist nicht nur Theorie – das wurde in vielen Studien und mit tausenden Lernenden bestätigt.
fMRT-Scans zeigen: Visuelles Lernen aktiviert mehrere Hirnareale gleichzeitig und sorgt so für elaborierte Speicherung – mit mehreren Zugangswegen zur Erinnerung, was das Vergessen deutlich erschwert.